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Nabelschnurpunktion (Chordozentese)

Die Nabelschnurpunktion ist die dritte Methode, kindliche Zellen zu gewinnen. Hierbei wird ab der 17.-18. Schwangerschaftswoche Blut aus der Nabelvene des Kindes entnommen und in eine Kultur gegeben.

Diese Untersuchung wird häufig angewandt, wenn ein schnelles und möglichst genaues Ergebnis einer Chromosomenuntersuchung erforderlich ist oder Spezialfragen geklärt werden sollen. Indikationen für eine Nabelschnurpunktion sind z.B.:

  • auffälliger Ultraschallbefund im Rahmen der Organdiagnostik
  • Ausschluss von erkennbaren Chromosomenstörungen
  • Verdacht auf kindliche Infektionen (zum Nachweis von Erregern oder Antikörpern)
  • Verdacht auf oder bestehende Blutgruppenunverträglichkeit
  • Verdacht auf Anämie (Blutarmut)
  • Kontrolluntersuchung bei schwer interpretierbaren Befunden bei vorangegangener Fruchtwasseruntersuchung

Weiterhin gibt es auch therapeutische Gründe, eine Nabelschnurpunktion vorzunehmen:

  • Bluttransfusion bei bestehender kindlicher Blutarmut
  • Medikamentengabe an das Kind z.B. bei Herzrhythmusstörungen
  • Behandlung anderer Blutkrankheiten, z.B. Mangel an Blutplättchen

Der Vorteil der Untersuchung kindlicher Blutzellen besteht vor allem in der Schnelligkeit der Analyse: Bereits nach 1 bis 3 Tagen liegt der Chromosomenbefund vor.