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Einzeitig oder zweizeitig?

Seit der Einführung des Frühscreenings durch Prof. Kypros Nicolaides vor ca. 10 Jahren wurde die Vorhersagekraft der Methode ständig weiterentwickelt.

Das Ziel ist einerseits eine möglichst hohe Erkennungsrate, d.h. möglichst viele Feten mit einer Trisomie 21 aufgrund eines auffälligen Testergebnisses zu erkennen. Andererseits sollte aber auch eine niedrige Falsch-Positiv-Rate (FPR) (d.h. auffälliger Test bei gesundem Kind) erzielt werden. Zur Optimierung der Vorhersagekraft des Frühscreenings gibt es in neueren Studien verschiedene Ansätze.

Derzeit wird ein zweizeitiges Vorgehen (d.h. ein Besuch zur Blutabnahme und ein neuer Termin zum Ultraschall) diskutiert und auch bereits von verschiedenen Laboren und Untersuchern angeboten. Dies beruht auf folgenden Beobachtungen:

  • Der Zeitpunkt der optimalen Erkennungsrate der Serumparameter PAPP-A und free-ß-HCG liegt recht früh zwischen der 10. und 11. SSW

  • Aufgrund der besseren Erkennbarkeit der kindlichen Strukturen (und ggf. auch Fehlbildungen) liegt der optimale Zeitpunkt des Ultraschalls dagegen zwischen der 13. und 14. SSW

Der Patientin wird hierbei im Rahmen des ersten Ultraschall-Screenings beim Frauenarzt (9.-11. SSW) Blut zur Bestimmung der Serumparameter abgenommen. Die Ultraschalluntersuchung findet dann später zwischen der 13. und 14. SSW statt.

Die optimale Erkennungsrate, die mit diesem Vorgehen zu erzielen ist, liegt bei maximal 96% bei einer Falsch-Positiv-Rate von 5%.

Nachteile diese Vorgehens:

  • nicht wenige Frauen "springen" in der Zwischenzeit ab. Damit sind die Kosten für die Blutuntersuchung herausgeworfenes Geld

  • einige Frauen entscheiden sich zwischen den Untersuchungen zur Durchführung einer Fruchtwasseruntersuchung. Auch hier die Blutuntersuchung zu zahlen.

  • der Aufwand, an zwei Terminen zu erscheinen, ist relativ hoch.

 

Neue Zusatzparameter

Im letzten Jahr wurden von Prof. Nicolaides vier Zusatzparameter in das Frühscreening eingeführt.

Diese sind

  • die Darstellung des fetalen Nasenbeinknochens

  • Untersuchung der rechten Herzklappe

  • Messung des fetalen Gesichtswinkels

  • Untersuchung der fetalen Herzleistung

Die Integration dieser vier Zusatzparameter bietet auch bei einzeitigem Vorgehen die Vorhersagekraft der zweizeitigen Untersuchung bei einer niedrigen Falsch-Positiv-Rate von 2,5%!

Unsere Praxis ist für alle Zusatzparameter zertifiziert. Im Sinne von Prof. Nicolaides eingeführten OSCAR-Prinzips ist die Betreuung der Schwangeren mit Beratung, Ultraschall, Blutuntersuchung und Erläuterung des Gesamtbefundes auch weiterhin im Rahmen eines Besuches mit höchster Vorhersagekraft möglich.

 

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