praenatal.info

Home News Pränataldiagnostik Humangenetik Beratung IGeL-Leistungen Foto / Video Info's / FAQ Wir über uns Fotoalben Links Kontakt Impressum

 

Pränataldiagnostik

Ultraschalldiagnostik

 
 
Frühscreening
Organdiagnostik
Echokardiographie
Dopplersonographie
3D-Ultraschall
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Weiterführende, differenzierte Organdiagnostik ("großer" Ultraschall, "Organultraschall")

Die weiterführende, differenzierte Organdiagnostik ist nicht identisch mit den Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der normalen Mutterschaftsvorsorge. Vielmehr ist die, auch vereinfachend "großer" Ultraschall genannte Untersuchung normalerweise an bestimmte Indikationen gebunden. Dies können z.B. sein:

  • Risiken in der Vorgeschichte
  • Vererbbare Erkrankungen in der Familie
  • Verdacht auf Schädigung durch äußere Einwirkung (z.B. Röntgenstrahlen, Medikamente, Strahlentherapie, bestimmte Impfungen)
  • Auffälligkeiten bei Untersuchungen im Rahmen der normalen Mutterschaftsvorsorge (z.B. auffällige kindliche Strukturen, Veränderungen der Fruchtwassermenge oder der Plazenta, auffälliges CTG, Wachstumsverlust)

In der weiterführenden Organdiagnostik werden zunächst alle darstellbaren kindlichen Organe sowie das "äußere" Bild des Kindes (Profil, Körperumriss) untersucht. Daneben werden auch die "äußeren" Bedingungen wie Fruchtwassermenge und Lage/Aussehen des Mutterkuchens beurteilt.

Die Untersuchungsbedingungen sind zwischen der 20. und 23. Schwangerschaftswoche am besten, da hier ein sehr guter Kompromiss zwischen schon erkennbaren (größer werdenden) Organen und noch übersichtlichen Ultraschallbedingungen besteht. Später sind die Knochen so dicht und das Kind so groß, dass eine übersichtliche Darstellung und Abgrenzung kaum noch möglich ist. Vor allem das Herz und die Extremitäten können nach der 24. SSW in aller Regel nur noch schlecht abgegrenzt werden.

 

 

Voraussetzung für eine weiterführende Organdiagnostik sind nach unserer Auffassung ein hoch auflösendes High-End-Ultraschallgerät und eine weitgehende Spezialisierung und große Erfahrung des Untersuchers.

Einen großen Einfluss auf die Aussagekraft der Untersuchung haben jedoch auch die Ultraschallbedingungen. Auch wenn im Rahmen der ca. 30 Minuten dauernden Untersuchung sich oft eine ungünstige Lage des Kindes noch ändert, so sind durch die Dichte der mütterlichen Bauchdecken und die Lage der Plazenta (um nur zwei Faktoren zu nennen) entscheidend für die Untersuchungsqualität.Nabelschnur im Farbdoppler